Click-Through-Rate

Was ist eine Click-Trough-Rate?

Eine Click-Through-Rate, kurz CTR, bezeichnet das Verhältnis zwischen Klicks auf eine Anzeige und der Anzahl an Ad Impressions.

Wie berechnet man eine Click-Through-Rate?

Die CTR zu berechnen ist recht simpel: Man braucht dafür nur zwei Kennzahlen. Die Anzahl an Usern, die auf eine Anzeige geklickt haben. Sowie die Anzahl an Usern, die insgesamt die Anzeige gesehen haben; die Ad Impressions. Hat man diese zwei Kennzahlen, teilt man die Clicks durch die Ad Impressions. Das Ergebnis gibt man dann in Prozent an.

Nehmen wir an 1000 User haben die Anzeige gesehen (1000 Ad Impressions) und davon haben 40 User auf die Anzeige geklickt. Dann teile ich die 40 Klicks durch die 1000 Ad Impressions und erhalte als Click-Through-Rate 4%. Somit haben 4% der Ad Impressions auf die Anzeige geklickt.

Warum ist die Click-Through-Rate wichtig?

Im Online-Marketing gibt es eine Vielzahl von Kennzahlen, auch Key Performance Indikator (KPI) genannt, die man benötigt, um den Erfolg von Marketingmaßnahmen zu messen. CTR misst als Kennzahl die Effektivität von Werbeanzeigen, wie zum Beispiel Anzeigen bei Google oder Facebook.

Mit der CTR erfährt man, wie viele User, deine Anzeige nicht nur gesehen haben, sondern auch auf sie geklickt haben. Und wie viele eben nicht. Dadurch lässt sich sehr gut erkennen, ob eine Anzeige inhaltlich wie optisch attraktiv ist, ob die richtige Zielgruppe angesprochen wurde, ob der richtige Kanal ausgewählt wurde und und und.

Mit Hilfe der Click-Through-Rate kann man so einiges über die eigenen Anzeigen erfahren und bei weiteren Anzeigen gegebenenfalls anpassen. Man erhält also Erfahrungswerten, mit deren Hilfe man zukünftige Anzeigen optimieren kann.

Wann sollte ich die Click-Through-Rate messen?

Grundsätzlich gilt hier: Immer. Man sollte die CTR messen, wann immer man eine Anzeige schaltet. Schließlich gibt diese Kennzahl immer gute Hinweise auf den Erfolg und besonders die Effektivität einer Anzeige.

Ganz besonders interessant wird CTR aber dann, wenn man die CPC als Abrechnungsmodell ausgewählt hat; bzw. es auswählen will. CPC, Cost-per-Click, ist ein spezielles Abrechnungsmodell, bei dem man nicht für Impressionen sondern für Clicks zahlt. Wer also plant dieses Modell für zukünftige Anzeigen zu verwenden, für den lohnt sich ein Blick in die CTR umso mehr. Schließlich kann man damit abschätzen, wie viele Clicks man durchschnittlich generiert. Und somit kann man auch die zu erwartenden Kosten kalkulieren.

Wie Cost-per-Click genau funktioniert, haben wir hier zusammengefasst.

Wo ist der Unterschied zwischen Click-Through-Rate und Conversion Rate?

Die Click-Through-Rate bezieht sich auf Werbeanzeigen, die man schaltet. Also Google Ads oder Facebook Ads. Eine Conversion Rate kann man auf deutlich mehr Marketingmaßnahmen beziehen, wie auf den Download eines Ebooks oder gar den Kauf eines Produktes. Somit ist eine Click-Through-Rate eine spezielle Form der Conversion Rate.