Inbound Marketing

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine verhältnismäßig neue Marketing-Methode, die darauf basiert, dass der Kunde den Anbieter findet und nicht andersherum.

Wie genau funktioniert Inbound Marketing?

Viele verstehen unter Marketing, dass ein Unternehmen potentielle Kunden so lange umwirbt, bis sie kaufen. Beim „klassischen“ Ansatz ist das Unternehmen am Zug und schaltet Anzeigen, verschickt Angebote und Rabatte. Alles mit dem Ziel potentielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen und dann für sich zu gewinnen.

Inbound Marketing wählt einen anderen, gegenteiligen, Ansatz. Dem potentiellen Kunden soll ein Mehrwert geliefert werden, außerhalb des reinen Produktangebotes. Das Ziel von Inbound Marketing ist es einen Mehrwert zu schaffen. Einen Mehrwert, der den potentiellen Kunden an dein Unternehmen ‚fesselt‘. Das Kundenerlebnis steht im Vordergrund und nicht, wie bei klassischen Ansätzen, das Verkaufen.

Damit das Verkaufen nicht vergessen wird, bietet man beim Inbound Marketing dem potentiellen Kunden immer wieder die Möglichkeit mehr Produktinformationen zu erhalten und zu kaufen.

Worauf muss man beim Inbound Marketing achten?

Der Fokus beim Inbound Marketing liegt auf zielgruppengerechten Inhalten, dem sogenannten Content. Deshalb ist Content Marketing auch ein essentieller Teil des Inbound Marketings. Die Inhalte müssen für die Zielgruppe, sprich die potentiellen Kunden, relevant sein und einen Mehrwert liefern. Sie können rein informativ sein, aber auch unterhaltsam.

Content sollte sich also am Kunden orientieren und nicht das zu verkaufende Produkt in den Vordergrund stellen. Natürlich will man verkaufen, aber Ziel ist es zu erst eine Beziehung zum potentiellen Kunden aufzubauen. Man will ihn nicht zum Kauf drängen. Der potentielle Kunde soll von sich aus zu dir kommen und kaufen – und am besten noch ein paar Freunde mitbringen 🙂

Inbound ist mehr als nur Marketing

Wer Inbound Marketing verwendet, kann auch überlegen den Ansatz auf andere Abteilungen, wie den Kundenservice und den Vertrieb auszuweiten. Auch in diesen Abteilung sollte man darauf achten, sich nicht dem Kunden aufzudrängen. Man versucht vielmehr Interessen zu wecken, weiterführenden und hilfreichen Content zu liefern und bei Problem stets hilfsbereit zur Seite zu stehen.

Wie integriert man Inbound Marketing ins eigene Unternehmen?

Man sollte Inbound Marketing wirklich ernst meinen. Denn wer sich dafür entscheidet, sollte wirklich alle Marketingmaßnahmen darauf ausrichten. Tägliche Newsletter mit dem immer selben Inhalten sind dann eher kontraproduktiv.

Das Mantra im Inbound Marketing lautet „Anziehen – Interagieren – Begeistern“. An diese drei Begriffe kann man seine ganzen Marketingmaßnahmen ausrichten.

Ein guter Blog mit relevanten, interessanten und hilfreichen Inhalten kann ein erster Schritt sein. Hier kann man „anziehen“ und „begeistern“. Denn wer sagt denn, dass ein Blog nur für potentielle Kunden ist und nicht für existierende Kunden? Variiere die Inhalte. Potentielle Kunden finden es sicherlich auch spannend zu sehen, was für Themen tatsächliche Kunden beschäftigen. Ein Ausblick in ihre Zukunft sozusagen.

Ebenfalls sehr hilfreich sind Kontaktmöglichkeiten. Damit ist nicht das klassische Kontaktformular gemeint. Wie wäre zur Abwechslung ein Chat-Bot? Mit Hilfe des Kundenservices und des Vertriebs kann man einen Katalog mit häufigen Fragen zusammenstellen. Der Chat-Bot kann einem Besucher dann sofort auf solche Fragen eine vorgefertigte Antwort liefen. Sofort eine Antwort zu bekommen, begeistert viele. Auch ein Live-Chat kann eine Option sein. Oder ein Rückrufservice. Was am besten funktioniert ist natürlich vom Unternehmen und seiner Zielgruppe abhängig.

Welche Tools brauche ich für Inbound Marketing?

Eine gute Datenbank ist schon einmal ein erster Schritt. Man sollte Abstand nehmen von Massenmailings und Werbemails sehr selektiert verschicken. Das Inbound Marketing lebt von guten Analysen des Userverhaltens und einer gelungenen Selektion. Man muss verstehen, was die User bewegt, was ihnen vielleicht fehlt und wo man selbst helfen kann.

Google Analytics hilft in einem ersten Schritt u.a. die Webseite zu analysieren und zu optimieren. Wer einen Schritt weiter geht kann auch ein CMS wie HubSpot benutzen. Aus diesem Programm kann ich u.a. sehr selektierte Mailings verschicken und auch meinen Vertrieb und Kundenservice mit Marketing in einen Einklang bringen.